Montag, 31. Januar 2011
Sonntag, 30. Januar 2011
Freitag, 28. Januar 2011
Donnerstag, 27. Januar 2011
Mittwoch, 26. Januar 2011
Dienstag, 25. Januar 2011
Montag, 24. Januar 2011
Die Worte
Die Worte
sind in mir.
Ich sammelte sie
aus dem Rauschen des Waldes,
dem Vogelflug,
dem Blick
auf die Menschen,
Schwarze Worte
aus den Zeilen der Zeitung
am Morgen,
dem Entsetzen aus den Nachrichten
zur Nacht.
Die Worte
sind in mir,
leicht und bedrückend,
dunkel und hell.
So gehe ich
scheinbar leicht
über das schneeweiße Feld.
Nur mein Hund
spürt die Worte,
streift meinen Blick,
wittert und sichert
unsere verwehende Spur.
(c) Annette Gonserowski
Sonntag, 23. Januar 2011
Samstag, 22. Januar 2011
Freitag, 21. Januar 2011
Donnerstag, 20. Januar 2011
Zum Tod der kleinen Sing_Amsel
Vergeblich
klebte ich Schemen,
fremde Flügel,
gegen das Licht.
Ein Aufprall,
ein letztes Flattern am Boden,
das Laufen der dünnen Beinchen
gegen den Himmel,
ein letzter Schrei aus kleiner Kehle.
Betroffen ins Mark,
berühre ich
schuldhaft
die fliehende Wärme.
Hier baute ich Mauern,
spiegelnde Fenster,
fütterte davor
meine Worte
mit Krumen.
Aufsteigend die Trauer,
die Seele des Vogels.
Der Hund,
voll Entsetzen,
verharrt.
Zwischen den Seiten
aus Pappe,
zwischen den Worten,
das kleine, vergangene Leben.
(c) Annette Gonserowski
Mittwoch, 19. Januar 2011
Dienstag, 18. Januar 2011
Montag, 17. Januar 2011
Sonntag, 16. Januar 2011
Samstag, 15. Januar 2011
Donnerstag, 13. Januar 2011
AUSBLICK
(c) Radierung Josef Mühlbacher
Das ist die Sehnsucht: Wohnen im Gewoge
Und keine Heimat haben in der Zeit.
Und das sind Wünsche: Leise Dialoge
täglicher Stunden mit der Ewigkeit.
Und das ist Leben: Bis aus einem Gestern
Die stillste Stunde steigt,
die, anders lächelnd als die Schwestern,
dem Ewigen entgegen schweigt.
(Rainer Maria Rilke)
Mittwoch, 12. Januar 2011
Montag, 10. Januar 2011
Abonnieren
Posts (Atom)

