Donnerstag, 1. November 2018

ALLERHEILIGEN & ALLERSEELEN

Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten
sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.

Rainer Maria Rilke



Kommentare:

  1. Echt schön, besonders die zweite Aufnahme. Wie kleine Perlen die sich aufreihen.

    Wünsche dir noch einen schönen Tag und sende liebe Grüsse

    N☼va

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  2. Das Netz mit den Tröpfchen sieht wunder schön aus

    lg gabi

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  3. Liebe Elisabetta,
    dieses natürliche Perlennetz ist immer wieder faszinierend. Eine wunderschöne Aufnahme!
    Lieben Gruß
    moni

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  4. Guten Morgen liebe Elisabetta,
    ich liebe Nebelaufnahmen sie haben doch immer etwas mystisches und geheimnisvolles. Bei uns scheint die Sonne aus allen Knopflöchern ;-)
    Das Spinnennetz mit den Tropfen ist einfach wunderschön - das hast Du super "eingefangen", liebe Grüße
    Kirsi

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  5. Liebe Elisabetta,

    ein Gedicht, etwas schwermütig und trotzdem voller Poesie. :-)

    Deine Fotos passen exzellent dazu. Mystisch wirkt das Nebelbild mit der Sonne, die versucht, ihn zu durchdringen und wunderschön die aufgereihten Perlen. Man sieht, dass die Natur immer solch tolle Wunder für uns bereit hält. :-)

    Liebe Grüße und ein schönes und sonniges Wochenende
    Christa

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  6. Liebe Elisabetta, ein trauriges Gedicht! Das Bild vom Spinnennetz ist toll geworden.

    LG Kathrin

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