Freitag, 20. Juli 2018

Die etwas andere "Blumenwiese"

Die Blüte des ( lat. Cucurbita pepo var. styriaca) muss sich nicht verstecken, im Gegenteil. Abgesehen von der ansehnlichen, frischen Farbe, entwickelt sich im Spätsommer ein - vor allem bei uns in der Steiermark - beliebtes Gemüse - Der Kürbis.

Inzwischen hat das, aus gerösteten, gepressten Kernen gewonnene Öl, seinen Siegeszug um die Welt angetreten.
Das Steirische Kürbiskernöl ist eine anerkannte Herkunftsbezeichnung mit Regionenschutz.




Zugegeben, die Farbe des Öls ist auf den Salaten oder damit zubereiteten Speisen, gewöhnungsbedürftig, aber der Geschmack ist letztendlich überzeugend - zumindest für die meisten "Genießer". ;-)) 



Für Interessierte, gibt's hier einen Hinweis:

https://www.steirische-spezialitaeten.at/kulinarik/steirischer-oelkuerbis.html


Natürlich wächst der Kürbis auch in vielen anderen Regionen, aber der Ölkürbis ist eine Steirische Spezialität.

Dienstag, 17. Juli 2018

Es spukt in diesem Schloss

**Klick auf die Bilder = größer sehen**

                                     (Foto: Flickr.com by Bernd Thaller)

Imposant thront das sagenumwobene Schloss Moosham über Unternberg im Lungau (Land Salzburg)  und wacht heute friedlich auf einem felsigen Hügel über den Talboden der Mur.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde dieses historische Gebäude im Jahr 1191 und im 14. Jahrhundert war hier der Sitz der Landrichter.
Könnten die alten Steinmauern sprechen, so würden sie von gruseligen und grausamen Zeiten berichten.
Wenig verwunderlich ist es daher also, dass - so erzählt man sich - aus diesen Zeiten der Folter, Blutgericht und Hexenverbrennung noch so mancher Geist in den Gemäuern sein Unwesen treibt.

Blick ins Murtal


Gerne hätten wir eine Führung mitgemacht, aber am Montag.....
...... war das Innere nicht zugänglich  
Für die Jäger gab es eine eigene Ecke, wo auch die
erfolgreichen Schützen, aus der K.u.K. Monarchie, seit 1890 verewigt wurden.


Das letzte Bild enthält einen Satz, den ich bei Bedarf gerne übersetze, aber vielleicht macht es dem Einen oder Anderen auch Spaß, selbst daraufzukommen, was er bedeutet.
Einfach nur laut vor sich hersagen. ;-))

Freitag, 13. Juli 2018

Die Wassersuchende.....


..... oder  *Hortensie*
botanisch *Hydrangea* genannt, ist im heurigen Jahr bei uns die beliebteste Blume in den Gärten und auf Balkonen.
Hat man einen halbschattigen, aber hellen Platz, vergisst nicht, dass die Hortensien nicht umsonst den Namen die "Wassersuchende" haben und beachtet, dass sie keinen kalkhaltigen Boden mögen, dann ist die Freude an dieser Blume ungetrübt.

Die Hortensie stammt ursprünglich aus Japan, wo sie schon Jahrhunderte lang kultiviert wurde, bevor sie um 1790 nach Europa gekommen ist.
Der Name Hortensie soll auf den Namen der Tochter des Prinzen von Nassau zurückgehen, könnte aber auch eine recht profane Herkunft haben.
Der Begriff Hortensie soll nach dieser Deutung eine freie Übersetzung aus dem Lateinischen sein, "hortensius" (abgeleitet vom lateinischen Wort für Garten "hortus") mit der Bedeutung "zum Garten gehörig"

Auf meinen täglichen Runden komme ich bei einigen wunderschönen und farbenprächtigen Exemplaren vorbei.



Dienstag, 10. Juli 2018

Die Kunst des Lebens

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Leicht zu leben ohne Leichtsinn,

heiter zu sein ohne Ausgelassenheit,

Mut zu haben ohne Übermut,

Vertrauen und freudige Ergebung zu zeigen

ohne tückischen Fatalismus -

das ist die Kunst des Lebens.



(Theodor Fontane)

Ja, das sagt sich so leicht, nur wo bitte ist hierfür die Bedienungsanleitung? und wenn geht --> nicht in Chinesisch!
(Ironie off) ;-))

Donnerstag, 5. Juli 2018

DIE ZEDERHAUSER PRANGSTANGEN


Jedes Jahr am 24. Juni - Sonnwendtag - feiert die Naturparkgemeinde Zederhaus ihr Patroziniumsfest, den Tag ihres Kirchenpatrons.
Nach dem Gottesdienst und bei der anschließende Prozession durch den Ort, werden die farbenprächtigen "Prangstangen" mitgetragen.


Prangstangen sind sechs bis acht Meter hohe Holzstangen, die mit Girlanden aus frischen Alm- und Wiesenblumen umwunden sind. 
Bis zu 50.000 einzelne Blumen werden in mühevoller Handarbeit verarbeitet und machen die Stangen bis zu 85 Kilogramm schwer. 
Am Festtag werden die prächtigen Himmelsstangen von unverheirateten Burschen bei der feierlichen Prozession durch den Ort und nach dem Umzug in die Kirche getragen, wo sie bis Maria Himmelfahrt (15. August) als Sinnbild des Lebens stehen bleiben. 
Nach dem 15. August (Kräuterweihe) werden die Blumen abgenommen und im Winter zum Räuchern verwendet.
Diese Jahrhunderte alte Tradition geht, der Überlieferung zufolge, auf eine Heuschreckenplage zurück, bei der die Vegetation vernichtet wurde, ausgenommen die Margeriten. In ihrer Not haben die Bauern dieser Gegend dem Herrgott gelobt, jedes Jahr solche Blumenstangen zu binden, um in Zukunft von derartigen Naturkatastrophen verschont zu bleiben.
** Klick auf's Bild = größer sehen**

Ein Dorf ist auf den Beinen



Die Garde darf natürlich nicht fehlen

Und die Musik erst recht nicht
Das Aufnehmen geht nur mit Hilfe
Die Burschen können meist nur wenige Meter gehen,
der Wind macht das Halten unglaublich schwer