Freitag, 16. November 2018

Mein Leipzig lob' ich mir .....


Diese Worte wurden ja missverständlicherweise dem Herrn Geheimrat persönlich "in den Mund gelegt" und er war gar nicht glücklich darüber.
Ja, sie stammen wohl von ihm, aber er hat sie einer Figur im 
Faust I zugeschrieben, welche ein Trunkenbold und liederlich war.
(Frosch)

Für mich persönlich passen die Worte perfekt, denn diese Stadt hat mich begeistert.
Nicht der Beginn, als wir vom Campingplatz Auensee ( sehr empfehlenswert) mit dem Bus Richtung Innenstadt unterwegs waren. Da gab es noch "graue" Vorstadt, nichtrenovierte Häuser, Graffiti der übelsten Art, absolut nicht einladend, aber dann.....

**Klick auf die Bilder = größer sehen**


.....sind wir auf dem Augustusplatz angekommen.
Vor uns die neuerbaute Universität mit der Paulinerkirche. 
Ein für mich sehr beeindruckendes Ensemble.

Der Blick nach rechts zeigt das erste Hochhaus in Leipzig
im Jahre 1927/28 für eine Privatbank errichtet.
Besonderheit dieses Hauses ist die Uhr und die Glockenmänner, die in Anlehnung an den Uhrturm in Venedig  gebaut wurden.
Die Oper wird gerade renoviert und hat sich hinter diesen beiden Entleins "versteckt"
Im Foyer des neuen Augusteum (Universität) sind die Grabplatten/Epitaphien positioniert, welche in der Paulinerkirche im Kreuzgang ihren Platz hatten

Die Kirche wurde im 13. Jahrhundert erbaut, hat 700 Jahre, sogar die beiden Weltkriege fast unbeschadet "überlebt", aber aus politischen Gründen wurde sie 1968 !!! gesprengt.

Dieses Konzertgebäude hat mich total überrascht:
das Gewandhaus - berühmte Heimstätte des Gewandhausorchesters.
Nachdem ich erfahren habe, dass es ab 1977 erbaut wurde und schon das 3. ist seit der Gründung des Orchesters, war mir alles klar.
Diese Brunnenskulptur ist eine Reminiszenz an die Stadtpfeifer, welche über 350 Jahre von der Stadt als Musiker angestellt wurden.
Etliche waren auch dabei, als das Gewandhausorchester gegründet wurde.

Hier blickt man vom Panorama-Tower auf das Neue Rathaus

die Aussicht ist wirklich toll - links im Bild befindet sich der Zoo und unter dem weißen Dach ist die Erlebniswelt Gondwanaland
Hauptbahnhof
300 Meter Fassade und 21 Bahnsteiggleise sind schon beachtlich
faszinierend diese Stahlkonstruktion


Der erste Teil unserer Stadtbesichtigung endet hier.
Fortsetzung folgt.

Danke für Eure Aufmerksamkeit.

P.S.
Dass wir diese Stadt ziemlich ausführlich besichtigen konnten, verdanken wir dem Chef der Rezeption des Campingplatzes.
Wir durften das Wohnmobil an einen Platz stellen, der völlig im Schatten lag und dadurch konnten wir Joy "zu Hause" lassen.
Auch den Autoschlüssel ließen wir für alle Fälle beim Chef.



Mittwoch, 14. November 2018

Rainer Maria Rilke sagte:











Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schön die Welt ist
und wieviel Pracht in den kleinsten Dingen, in einer Blume
einem Stein, einer Baumrinde oder einem Birkenblatt
sich offenbart.







Es tut doch gut, hin und wieder an diese Worte erinnert zu werden, um der vorhandenen Selbstverständlichkeit erneut Bewusstsein zu geben.


Danke für Eure Aufmerksamkeit
und ich freue mich über jeden Kommentar. ;-)



Montag, 12. November 2018

Kurzbesuch in Bayreuth

Bayreuth das Mekka der Wagnerianer ist nicht nur zur Festspielzeit einen Besuch wert, sondern auch im Spätsommer,
wenn Ende August die Musikbegeisterten wieder abgereist sind.

Wer allerdings glaubt, dass die Stadt, die nur ca. 73.000 Einwohner hat, auf die Schnelle besichtigt werden kann, der irrt. So wie wir!!!

All die sehenswerten Gebäude, Festspielhaus, Haus Wahnfried, Neues Schloss in der Eremitage, Altes Schloss - sind zu Fuß gut erreichbar, aber..... ein gemütlicher Rundgang hat eine Länge von etwa 10 Km und da hat man noch kein Haus von Innen gesehen.

Fazit:
Wir beschränkten uns auf das Festspielhaus, das Neue Schloss, den Richard Wagner Park.
Das UNESCO-Kulturerbe Markgräfliches Opernhaus konnte ohnedies ohne Führung nicht besucht werden.

Ein weiteres Problem war dann meine Joy. Sie ist einfach nicht mehr jung genug um ihr derartige Strapazen zuzumuten. Also musste für uns weniger - genug sein.

Vom Festspielhügel nährt man sich dem Festspielhaus
Mit seinen roten Ziegelsteinen und der relativen Schmucklosigkeit, wurde der Bau despektierlich als "Scheune" tituliert (lt. Wiki)



Richard Wagner wollte seine Vorstellungen von diesem Theater, beim Bau unbedingt erfüllt wissen und trotz finanzieller Schwierigkeiten, konnte innerhalb von 4 Jahren die Eröffnung mit "Rheingold" gefeiert werden.

Im Park hat auch zeitgenössische Kunst Platz gefunden,  allerdings wurde mit drei Tafeln hingewiesen, dass man das Kunstwerk nicht "betreten" darf, doch was es darstellen soll - weiß ich bis heute nicht!



Das Alte Schloss, welches heute als Finanzamt Verwendung findet



Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit und auch ich freue mich über jeden Kommentar ;-)


Unser nächstes Ziel war LEIPZIG, eine s.e.h.r bemerkenswerte Stadt.



Freitag, 9. November 2018

Das Menü ist angerichtet .....

** Klick auf die Bilder = größer sehen **



..... und das sind die Zutaten


.



Auf meinen Hunde-Runden sehe ich ja tagtäglich die Verfärbung der Blätter im Gesamten und erfreue mich daran.
Ich wollte einmal einige so ganz alleine zeigen, mit welcher Eleganz sie ihrem Ende entgegenwelken.







P.S. Zwei dieser Blätter, habe ich "dazugeschwindelt", denn sie verfärben sich nicht mehr, sie bleiben so schön ;-))

Danke für Eure Aufmerksamkeit.
Ich wünsche allen ein wunderschönes Wochenende und kommt gut in die neue Woche.
Bis bald vielleicht.


Montag, 5. November 2018

Wohnmobilreise versus Urlaub

Ja, ich trenne die beiden Begriffe, auch wenn ich schon den Einspruch höre:  "....... aber....... das ist doch Urlaub - oder nicht?"

Nicht wirklich.
Wenn man ein Wohnmobil mietet, um 3 Wochen lang unterwegs sein zu können, als Plan eine Reise ins Auge fasst und weiß, dass dafür 5000 Km zu fahren sind - dann ist man selbst schuld, wenn es "nur" eine Reise und kein Urlaub ist.
Aber wir haben jeden Tag genießen können. *zwinker*

Zuerst an die Ostsee (Insel Rügen), dann quer über Hamburg und das "Alte Land" nach Holland (übers Ijsselmeer nach Urk und Enkhuizen) und zuguterletzt noch ein Besuch bei Freunden in Zeist in der Nähe von Hilversum.

Der Beginn unserer Fahrt kostete Überwindung, denn wir hatten einen "Unwettertag". In Graz begann es mit einem Wolkenbruch und Gewitter und diese Mischung setzte sich bis an die Grenze zu Bayern fort.
Der Empfang im Bayerischen Wald war auch alles eher als freundlich und so haben wir einen "Mini-Wald-Campingplatz" in der Nähe von Zwiesel angesteuert.

Der nächste Tag brachte uns zwar ein neues Ziel, aber das selbe Wetter vom Vortag.
Bamberg.
Sooo gerne hätte ich diese wunderbare Stadt bei Sonnenschein besichtigt, aber leider........nein.
Wir trotzten dem Wetter und haben uns so gut es ging, in der Altstadt etwas umgesehen. Am späten Nachmittag fuhren wir nach Bamberg-Bug um den Campingplatz auf der Insel in der Regnitz aufzusuchen
(Sehr empfehlenswert)

Altes Rathaus mit Brückenturm und .....





Rokkoko-Balkon



Das mitten in der Regnitz stehende Rathaus
Fresken aus dem Jahr  1755




Blick zur Schiffsanlegestelle "Am Kranen"
Die Häuser wurden im 15./16. Jahrhundert erbaut
und die Ansiedlung wird "Klein Venedig" genannt

Das "Blaue Haus" Geburtshaus des  Heimatforschers und Kunstsammlers
Joseph Heller
1798-1849

im Vordergrund die Statue der Hlg. Kunigunde von Luxemburg


Dass Bamberg zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, wird sicher den Meisten bekannt sein, dass an unserem nächsten Ziel, das markgräfliche Opernhaus ebenfalls zum Weltkulturerbe zählt, vielleicht auch.


Danke für Euer Interesse und ich wünsche Euch allen einen guten Start in die neue Woche.