Freitag, 9. Januar 2015

Zumutbar oder Zumutung?



Wie sehr muss ein Haus/Grundbesitzer seine Mieter schätzen, wenn er ihnen das Wohnen in einem seiner beiden Häuser zumutet.
Das alte Haus (Jugendstil Vorstadtgebäude 1910) stand bis jetzt allein auf dem Grundstück, mit der Rückseite im Grünen.
Nun hat sich der Eigentümer darauf besonnen, dass ein zweites Haus, mehr Einnahmen bringt und die Idee wurde umgesetzt.


Fenster an Fenster?
 
Gerade noch 3 Meter Zwischenraum

Und ich bin sicher, dass alles seinen rechten Weg gegangen ist ;-((
 


Kommentare:

  1. Ich hoffe, du wohnst da nicht - das ist ja schrecklich!

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    1. Nein, liebe Gerlinde, ich wohne nur in der Nähe und komme bei meinen Gassi-Runden immer wieder vorbei. Ein "Alt-Mieter" hat mir die beklemmende Situation in seiner Wohnung geschildert. ;-(

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  2. Die Menschen, die sich dort eine Wohnung anmieten, müssen bescheuert sein! Ich frage mich allerdings, wer die Genehmigung für diesen Bau erlaubt/erteilt hat.
    Das gelbe Häuschen ist das für den Hausmeister *smile*??

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende,
    Doris

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    1. Die Frage nach der Genehmigung habe ich mir auch gestellt. In der Bauordnung sind natürlich ganz exakt die Abstände angeführt, aber........Ausnahmemöglichkeiten finden sich immer! ;-(
      Dir ebenfalls ein schönes Wochenende und liebe Grüße

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  3. ich finde es schlimm, ich wünsche dir ein schönes Wochenende, Klaus

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    1. Du sagst es, lieber Klaus! ;-(
      Auch für Dich ein schönes Wochenende und liebe Grüße.

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  4. Schön ist sicher etwas anderes, aber wir lesen tagtäglich, dass die Wohnungsnot groß ist, zumindest bei uns in Frankfurt ist das so. Hier werden ständig sogenannten Baulücken zugebaut, und die Menschen, die eine Wohnng suchen, freuen sich sicher auch über eine solche. Nicht jeder kann sich das Privileg leisten Grund und Boden unbebaut zu lassen (als Vermieter) bzw. ein freistehendes Haus zu beziehen (als Mieter). Das schöne Jugendstilhaus will auch erhalten werden. Den Bauherrn nur als geldge*l einzuordnen, ist vielleicht etwas kurzsichtig.
    Lieben Gruß
    Elke

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    1. Liebe Elke,
      Deiner Sichtweise möchte ich entgegen halten, dass es sich hier um keine Baulücke handelt - ein paar Meter weiter steht bereits ein Einfamilienhaus, welches vom Neubau fast "erdrückt" wird. (auf den Fotos nicht sichtbar)
      Außerdem haben wir in unserer Stadt, (270.000 EW) gut 2.500 leerstehende Wohnungen, die bezogen werden könn(t)en.
      Diesen Neubau finde ich, in höchstem Maße inhuman - ein Spekulationsobjekt.
      Mit lieben Grüßen
      Elisabetta

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    2. Da kann man mal wieder sehen, wie wir geprägt werden von der Umgebung, in wir selbst leben. Aber ich werde demnächst mal Fotos machen von unserem Neubaugebiet in Unterliederbach, das vor Jahren unter so blumigen Namen wie Parkstadt und Blumenwiese angepriesen wurde. Wenn du das siehst, dann kommt dir wirklich das kalte Grausen. Das hat was von Legehennenbatterien.
      Lieben Gruß
      Elke

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  5. das ist extrem nah, die armen "alten" Mieter,
    ich frage mich auch, wer für einen solchen Bau die Genehmigung erteilt bzw. ob/warum es keine Widerstände der Anrainer gegeben hat...

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    1. Widerstände von Anrainern hat es (so habe ich gelesen) wohl gegeben, aber, wie nun zu sehen ist, vergeblich.
      Die Frage nach der Genehmigung würde mich auch interessieren.
      Im Altbau ist sogar eine "nette" 51 m2 Wohnung um 556 € zu haben. ;-(

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  6. Schrecklich!
    Derjenige, der das genehmigt hat, müsste zwangsweise in eine der Wohnungen mit den jetzt dunklen Fenstern ziehen.
    LG

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    1. Ja, das wäre eine gute Idee, schließlich lässt sich auf Papier ALLES planen, nur wenn es in die Realität umgesetzt wird, kommt die Absurdität zu Tage,
      LG

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  7. Schön ist das mit Sicherheit nicht, liebe Elisabetta und es fragt sich, welches Bauamt eine solch enge Bebauung überhaupt genehmigt.
    Da dürfen sich Mieter nun durch die Fenstern Wände anschauen.
    Wohl dem, der nicht dringend auf eine Wohnung angewiesen und dort nicht einziehen muss.

    Liebe Grüße und eine gute Nacht wünscht dir
    Christa

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    1. Liebe Christa,

      In der Steirischen Bauordnung sind ja Mindestabstände fixiert, doch es gibt einige "wenn- und aber" Möglichkeiten und vielleicht war der Architekt besonders erfinderisch...........;-(
      Ich bleibe dabei - es ist eine Zumutung!
      Dir liebe Grüße

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  8. warum dachte ich bisher, dass ein Mindestabstand sein muss? Hatte schon von Haeusern gehoert, die "verschoben" werden mussten, weil sie zu nah an dem anderen standen. ABer hier, das ist schon wirklich nciht mehr schoen. Wenn da ein Fenster genau gegenueber dem anderen ist, wo bleibt dann die Privatsphaere?

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    1. Ja, liebe Vivi Du hast schon richtig gedacht. Auch in der Steirischen Bauordnung ist ein Mindestabstand vorgeschrieben, aber........ wie überall gibt es auch ein "Wenn" und ein "Aber" und vielleicht hat ein findiger Architekt etwas gefunden, das Möglichkeiten offen lässt ;-(
      Vielleicht hängt es aber auch vom Besitzer ab - wenn der z.B. eine einflussreiche Person - oder Institution ist........ Alles ist möglich ;-((

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  9. Tja, musste dieses neue Haus soooo breit werden?
    Bei unserer Tochter ist im Hinterhof auch die große Bauerei dran.
    Nun haben sie inzwischen sogar Gardinen am Terrassenfenster.
    Sowas brauchten sie bis dahin nicht. Da sind nun ich glaube 4 Häuser gebaut worden.
    Ein uraltes wurde abgebrochen und diese neuen kamen da hin.
    Aber nicht ganz so nah, doch es ist schon ziemlich.
    Liebe Grüße Bärbel

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    1. Ich nehme an, dass der Haus/Grundbesitzer das letzte Fleckerl Grün nützen wollte, um noch einen weiteren Ertrag zu lukrieren. Grünfläche bringt außer Arbeit nichts - ist sie bebaut gibt es Geld.
      So einfach geht die Rechnung auf ;-((
      Schade, dass Deine Tochter auch Veränderungen in ihrem Umfeld hinnehmen musste.
      Liebe Grüße

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