Dienstag, 13. Oktober 2015

Die Blätter fallen ....













Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.
Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.

(Rainer Maria Rilke)

Kommentare:

  1. Hallo liebe Elisabetta,
    ja der Herbst ist da und täglich fege ich das Laub unter die Hecke für die kleinen Käfer und co...
    Dieses Gedicht kannte ich noch nicht, aber es gefällt mir :-)
    Kalt ist es geworden... sehr kalt *brrr*

    Liebe Grüße
    Biggi

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    1. Ja, liebe Biggi, wir müssen uns damit abfinden, dass die Tage und Nächte kälter werden und uns der Winter nicht mehr auslässt.
      Aber zu Hause - hinter dem warmen Ofen - bei einer Tasse Tee ist's doch auch ganz nett - oder?
      ;-))
      Liebe Grüße
      E.

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  2. Dieses Gedicht von Rilke liebe ich.

    LG Mathilda

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    1. Liebe Mathilda, Rilke für jede Lebenslage - sage ich immer. Ich mag seine Werke auch sehr.

      LG
      E.

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  3. Liebe Elisabetta,
    ja sie fallen manchmal ganz langsam, als sei es ein Schmetterling. Hin und her geht es dann, das finde ich so schön.
    deine Bärbel

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    1. Deine Beobachtung, liebe Bärbel, macht es mir auch bewusst, dass die Blätter zu Boden "segeln" und ganz sanft auf den Boden fallen. Ja, auch der Herbst hat seine netten Seiten.

      Liebe Grüße und hab einen schönen Tag ;-)
      E.

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